Fakultät Elektrotechnik

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iSEE - 6. Asynchronmaschine am starren Netz

Stellen Sie zunächst den Rotorwiderstand (Schieberegler "r_R") auf 0. Starten Sie dann die Animation.

Solange der Rotorwiderstand vernachlässigbar ist, stellt sich die Rotorstromverteilung so ein, dass das Rotorfeld (blaue Pfeile) gemäß der Lenzschen Regel der Ursache (d.h. dem Statorfeld, rote Pfeile) genau entgegengesetzt gerichtet ist. In diesem Zustand kann eine beliebige Drehzahl eingeprägt werden, ohne dass ein Drehmoment entsteht und Leistung umgewandelt werden kann.

Erst wenn der Rotorwiderstand vergrößert wird (Schieberegler "r_R" auf 1) baut sich eine Verschiebung zwischen Stator- und Rotorfeld auf: das Statorfeld (rote Pfeile) "schiebt" das Rotorfeld (blaue Pfeile) vor sich her.

Auch in der Stromortskurve ("Heyland-Kreis") bekommt der ursprünglich reine Blindstrom IS einen Wirkanteil. Erst durch den jetzt wirksamen und über den Schlupf drehzahlabhängigen Rotorwiderstand ergibt sich ein letztendlich auch drehzahlabhängiger Statorstrom.

Variieren Sie die Drehzahl und stellen Sie den Motor- (Schieberegler "n/n0"=0..1), Generator- (Schieberegler "n/n0"=1..2) und Bremsbetrieb (Schieberegler "n/n0"=0..-1) nach! Wie verhält sich bei der Drehzahlveränderung die Frequenz der Rotorströme?

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